Jea Yun Lee & Sung Hern Lee

 

De.alog

 

20.03. - 28.06.2020 / AUSSTELLUNG VERLÄNGERT!

 

Sung Hern Lee, Ausschnitt, Fadenobjekt, 2020

 

Zwei Künstler, zwei Herangehensweisen – ein ständiges Miteinander. In der Formensprache kommen sie sich näher, in der materiellen Umsetzung könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Die aus Südkorea stammenden Künstler Jea Yun Lee und Sung Hern Lee teilen sich nicht nur ein Atelier in Kassel, sondern auch in ihren neuen Arbeiten die gleichen Motive. Der beständige Dialog zwischen beiden Künstlern, mal in die gleiche Richtung, aber auch regelmäßig gegenläufig, formt die neuen Arbeitsweisen. Nicht selten bleibt es bei dem Versuch des gegenseitigen Verstehens und endet doch im Nichtverstehen. So sprechen beide Künstler am Ende wieder ihre ganz eigene Sprache.

 

Jea Yun Lee greift in ihren Arbeiten die Themen Deformation und Transformation auf. In ihrem künstlerischen Prozess wird dadurch etwas Neues kreiert, indem sie nahezu rhythmisch und wiederholend bereits bekannte Bildelemente neu zusammensetzt. Die Verwendung von überlappenden farbigen Elementen, wie beispielsweise viele einzelne Finger, lassen ein entstehendes Porträt vielmehr als ein abstraktes Formengebilde wirken. Die verwendeten überlappenden und abstrakten Motive überträgt die Künstlerin auch auf ihre neuen Arbeiten. Es kommen Kreise zum Vorschein, welche sich im Bild zu bewegen scheinen. Auch hier spielen die Farbe und die Überschneidung von Elementen eine zentrale Rolle.

 

Auch Sung Hern Lee erschafft neue Objekte, indem er physische Elemente erst zerlegt und dann wieder neu zusammenfügt. In seinen neuen Arbeiten tauchen ebenfalls Kreise auf. Der Künstler schafft mit seinen mehreren hintereinander gespannten Garnflächen ein beeindruckendes dreidimensionales Objekt. Dieser dreidimensionale Raum erzeugt eine visuelle Illusion. Sobald der Betrachter die Standpunkte vor dem Werk wechselt, entstehen neue Bilder und Sichtweisen. Man könnte meinen, dass Sung Hern Lee den Versuch startet, die abstrakten Bilder seiner Lebensgefährtin Jea Yun Lee in eine dreidimensionale Bildersprache zu transformieren.

 

Wenn Sie Interesse haben, sich die Ausstellung anzusehen, schreiben Sie uns einfach und wir vereinbaren einen Termin.

Wir freuen uns auf Sie!

Die Ausstellung wird bis zum 28.06.2020 verlängert.

DEAUQUMENTHA 1 | Kassel, 3.-9. Juni 2020

 

 

DEAUQUMENTHA 1
Kassel, 3.-9. Juni 2020

 

Hier im Quartier - Ausstellung
täglich 15 – 19 Uhr - Westring 73

raum fuer urbane experimente - Graffiti
24 h täglich - Unterführung zum Hopla, Holländische Straße / Ecke Kurt-Wolters-Straße

 

Plakatwand sichtbare Frauen*
24 h täglich - Gottschalkstraße 41

 

HIER IM CHAT - Kreideaktion
24 h täglich - Gottschalkstraße & Westring 

Protesting Sounds - Schaufenster Audio-Installationen
15 – 19 Uhr / 24 h täglich - Westring 73 / Gottschalkstraße 26
24 h täglich - Galerie Rasch, Frankfurter Straße 72

 

Künstler*innen und Kompliz*innen:
Franca Brockmann, Lukas Dilling, Thea Dechsler & Nanne Buurman, Sophie Hardenberg, Alyssa Kalkisim-Siebert, Annika Klober,
Patrick Köhler, Janina Mross, Martin Müller & Onkel Anko (RCNS Crew), Frederick Pietrzyk, Katharina Rensing, Hannah Röhlsberger, Yasmeen Shirazi & Rike Suhr, Lea Sambale & Lis Nachtigal, Vera Stolle-Brüers, Ina Wudtke

 

Die DEAUQUMENTHA findet zum ersten Mal in Kassels Nordstadt vom 3. – 9. Juni 2020 statt. Die beteiligten Künstler*innen stellen vor allem Fragen: Hält das Ökosystem der Erde den Kapitalismus noch lange aus? Sollte man in dieser Welt noch Kinder bekommen? Und sind Elektromotoren Teil der Lösung oder des Problems? Die Bewohner*innen der Nordstadt können auch selbst aktiv werden und Teil der Ausstellung werden. In der Gottschalkstraße und dem Westring werden größere Mengen selbstgemachter Malkreide zur Verfügung gestellt, um den Asphalt in eine sprechende Straße zu verwandeln und trotz dem bekannten Mindestabstand einen visuellen Dialog mit den Passanten*innen zu beginnen. Eine Auswahl der täglich entstandenen Bilder wird auch online auf documenta-studien.de zu sehen sein. Ebenfalls in der Gottschalkstraße befindet sich eine Wand mit Plakaten, die an vergessene Frauen erinnert, die zum Großteil in der Nordstadt gelebt haben. Sie waren widerständige Persönlichkeiten auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen. Am Holländischen Platz werden die Betrachter*innen eingeladen in einen inneren Dialog mit dem Graffiti in der Unterführung zu treten. Und wer sich wundert, dass aus Schaufenstern des Quartiers ganz unerwartete Geräusche ins Ohr dringen, befindet sich mittendrin in den experimentellen Soundkollagen, die das Protestmotiv spielerisch akustisch darstellen.

 

https://documenta-studien.de/deauqumentha-1-kassel-1

De.alog

 

Jea Yun Lee / Sung Hern Lee

 

20.03.-28.06.2020

 

Jea Yun Lee, Ausschnitt, Mischtechnik auf Leinwand

De.alog

 

Jea Yun Lee / Sung Hern Lee

 

20.03.-28.06.2020

 

KW 36 / 1.-6.09.2020

 

Galerie Rasch / Sabine Stange

 

 

NEW EXHIBITION #3

 

Sarajevo

 

7.11.2020

 

 

In Koop. mit

Deutsche Botschaft in Sarajevo

Pino Nature Hotel Sarajevo

Brodac Gallery Sarajevo

 

Dank an:

documenta Stadt Kassel

Frau Gerda Suresch

Weihnachtswarte 2020

 

11.-13.12.2020

 

 

NEW EXHIBITION #4

 

Tarquinia / Rom

 

8.-10.01.2021

 

 

In Koop. mit

Deutsche Botschaft in Rom

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